Top-Designprinzipien für maximale Energieeffizienz im Zuhause

Intelligente Ausrichtung und passives Solardesign

Orientieren Sie Hauptaufenthaltsräume nach Süden, platzieren Sie wenig genutzte Flächen nach Norden und planen Sie Sichtachsen fürs Tageslicht. So entstehen helle, freundliche Räume, die weniger künstliche Beleuchtung benötigen und gleichzeitig Heizwärme sparen.

Intelligente Ausrichtung und passives Solardesign

Feste Überstände, Laubbäume und verstellbare Lamellen halten sommerliche Hitzespitzen zurück, ohne den kostbaren Wintersonnengewinn zu blockieren. Skizzieren Sie Verschattungslinien für Juni und Dezember, und berichten Sie uns, welche Lösung bei Ihnen am besten funktioniert.

Gebäudehülle ohne Wärmebrücken

Kontinuierliche Dämmebene planen

Ziehen Sie die Dämmebene lückenlos um das Haus, inklusive Balkonanschlüssen und Fensterlaibungen. Jede Unterbrechung wird zur Wärmebrücke. Ein niedriger U-Wert ist wichtig, aber die Qualität der Ausführung entscheidet über reale Energieverluste im Alltag.

Details an Knotenpunkten meistern

Fenstereinbau in der Dämmebene, gedämmte Rollladenkästen und sauber ausgeführte Sockel verhindern Kältefahnen. Dokumentieren Sie kritische Stellen mit Fotos, fordern Sie Musterlösungen vom Bauunternehmen und kombinieren Sie das mit einem Blower-Door-Test zur Kontrolle.

Materialwahl bewusst treffen

Holzfaser, Zellulose oder recycelte Dämmstoffe punkten mit guter Ökobilanz und sommerlichem Hitzeschutz. Achten Sie auf Diffusionsoffenheit, Brandschutz und regionale Verfügbarkeit. Welche Dämmstoffe haben Sie gewählt, und warum? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen im Kommentar.

Warum Luftdichtheit kein „Dichtmachen“ ist

Eine luftdichte Ebene verhindert unkontrollierte Wärmeverluste, Feuchteeintrag und Schimmel. Zielwerte wie n50 ≤ 1,0 h⁻¹ (oder Passivhausniveau) sind erreichbar, wenn Folien, Klebebänder und Manschetten sorgfältig geplant und ausgeführt werden.

Wärmerückgewinnung clever nutzen

Zentrale oder dezentrale Lüftungsgeräte mit 80–90 Prozent Wärmerückgewinnung sparen Energie und liefern kontinuierlich frische, gefilterte Luft. Allergiker profitieren doppelt. Fragen Sie uns nach Tipps zur Auslegung, und berichten Sie von euren Lieblingsgeräten im Einsatz.

Thermische Masse und behagliche Räume

Nicht jede Wand muss schwer sein. Sinnvoll sind massereiche Flächen mit Luftkontakt, etwa Estrich oder Lehmputz. In Kombination mit Nachtlüftung kühlen sie im Sommer effektiv und halten Räume tagsüber angenehm stabil.
Lehm- und Kalkputze verbessern Strahlungsbehaglichkeit und puffern Feuchte. Das fühlt sich natürlicher an als nur Lufttemperatur zu regeln. Erzählen Sie uns, welche Oberflächen bei Ihnen für ruhige, gemütliche Räume sorgen – wir sammeln Best-Practice-Beispiele.
Vermeiden Sie Heizkörpernischen, dämmen Sie Fensterlaibungen und planen Sie Vorhänge mit Abstand zur Außenwand. So bleibt die Oberflächentemperatur hoch, und kuschelige Leseecken entstehen ohne Zugerscheinungen oder klamme Ecken.

Smartes Monitoring und Verhaltensdesign

Visualisieren Sie kWh pro Quadratmeter und Woche, vergleichen Sie Räume und setzen Sie kleine Ziele. Schon das Beobachten verändert Gewohnheiten. Teilen Sie Ihre Lieblings-Dashboards und wir veröffentlichen inspirierende Setups der Community.

Smartes Monitoring und Verhaltensdesign

CO₂-Sensoren starten Lüftung, Rollos folgen der Sonne, und Anwesenheit schaltet Standby-Verbraucher ab. Beginnen Sie mit drei Regeln, messen Sie die Wirkung und erweitern Sie erst dann. Welche Automationen sparen bei Ihnen am meisten?
Erst Hülle, dann Technik: Dämmen, Fenster, Luftdichtheit. Danach Heizung neu dimensionieren. Sonst laufen Wärmepumpen ineffizient, weil die Hülle später sparsamer wird. Teilen Sie Ihre Sanierungsabfolge und fragen Sie nach Feedback aus der Community.

Sanierung mit Plan: Prioritäten und Quick Wins

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